Artist Statement

Artist Statement

D / E

Deutsch:

Einführung

Im Zentrum meiner Arbeit steht eine hochwertige Malerei, die sowohl an mich als 
Künstler als auch an den Rezipienten einen Anspruch stellt. Meine Werke dürfen 
visuell gefallen – und sie dürfen ebenso missfallen, wenn es der Aussage dient. Kunst 
muss für mich nicht zwangsläufig in schwer zugängliche Tiefgründigkeit abgleiten, 
nur um komplex zu wirken. Entscheidend ist vielmehr die kompromisslose Hingabe 
an das Handwerk und eine gedankliche Auseinandersetzung beim Publikum. Mein 
Motto dabei lautet: All in.
Ich verweigere mich bewusst einer strikten Bindung an nur einen Stil oder eine 
formale Richtung. Realistische Darstellungsweisen stehen klar im Vordergrund aber 
ebenso neben abstrakten Momenten – eine Selbstbeschränkung auf einen einzigen 
Sektor würde meiner künstlerischen Neugier widersprechen.
Neben der Malerei bilden Cartoons eine zweite, eigenständige Facette meiner Arbeit. 
Auch hier steckt hinter der augenscheinlichen Leichtigkeit des Strichs und der Anmut 
der Darstellung ein hoher Anspruch an Präzision und Wirkung. Der Humor entsteht 
aus Sprache, aus gedanklichen Umwegen und aus subtilen Bedeutungsverschiebungen. Hinter scheinbar banaler Komik verbirgt sich oft eine zweite Ebene – 
ein hintergründiger, manchmal absurder Blick auf menschliche Gewohnheiten 
und Beziehungen.

Ich bin zu enthusiastisch für einen einzigen Stil.

Intention / Wirkung

Meine Arbeiten sollen Begeisterung auslösen – im besten Fall ein kurzes Herausfallen 
aus dem Alltag. Ein Moment, in dem Zeit und Raum für einen Augenblick an Relevanz verlieren. Das Drumherum soll verschwimmen, gar temporär verschwinden.
Ich möchte Staunen erzeugen: die Irritation darüber, ob etwas gemalt oder fotografiert ist; das Spiel mit der Grenze zwischen Realität und Fiktion. Gleichzeitig 
interessiert mich das Entdecken von Schönheit in Dingen, die zunächst unscheinbar 
oder alltäglich wirken.
Neben Verwunderung und Bewunderung darf dabei auch Leichtigkeit entstehen. 
Humor, visuelle Täuschung, gedankliche Überraschungen und poetische Momente 
sind für mich gleichwertige Mittel, um das Publikum in ein Bild hineinzuziehen – 
und sie vielleicht mit einem neuen Blick auf die Welt wieder daraus zu entlassen.

Arbeitsweise / Materialien (Techniken)

Meine Arbeit basiert auf einem klaren Anspruch an handwerkliche Präzision, 
Professionalität als abrufbare Fähigkeit. Sauberes, verlässliches Handwerk ist für 
mich keine Option, sondern unverhandelbare Voraussetzung. Jede Serie entsteht 
konzeptionell und themenbasiert; die Wahl der Technik orientiert sich dabei 
stets an der inhaltlichen Idee.
Ich arbeite unter anderem mit Öl auf Leinwand oder auf anderen Bildträgern wie 
Malpappe, gerne in aufwendigen Lasurtechniken. Daneben nutze ich Acrylfarbe auf 
Leinwand, Aquarell und Marker auf Karton und Papier, ebenso Bleistift- und Kohlezeichnungen sowie unterschiedliche Mischtechniken. Für illustrative Printprodukte 
und Animationsprojekte entstehen außerdem digitale Arbeiten.
Unabhängig vom Medium bleibt der Anspruch derselbe: volle Konzentration, strukturiertes Arbeiten und der konsequente Einsatz  aller verfügbaren Fähigkeiten, um die 
jeweilige Intention bestmöglich umzusetzen.

Themen / Inspiration

Inhaltlich bewegen sich meine Arbeiten häufig im Spannungsfeld von Realismus 
und Vorstellungskraft. Mich interessieren Relationen: zwischen Größen, zwischen 
Dimensionen, zwischen Mensch, Tier und Natur. Organische Formen und Motive – 
Personen, andere Lebewesen, Elemente oder Landschaften – stellen dabei häufig den 
Ausgangspunkt.
Ein wiederkehrendes Motiv ist die Auseinandersetzung mit Weite, Endlosigkeit und 
kaum überschaubaren Dimensionen. Die Vorstellung von Tiefe, von Grenzenlosigkeit 
oder der Unfassbarkeit bestimmter Distanzen spielt gleichermaßen eine Rolle wie die 
Fragilität menschlicher Maßstäbe. In meinen Cartoons tritt  der Humor stärker in den Vordergrund: Sprachspiele, Missverständnisse, das Denken „um die Ecke“ und das Spiel mit Klischees prägen viele der Ideen. Besonders reizvoll finde ich dabei die Kommunikation – ein Spiegel für menschliches Verhalten, der zugleich Distanz und Nähe erzeugt.

English:

Introduction

At the center of my practice is a high standard of painting that challenges both 
myself as an artist and the viewer. My works are allowed to please visually—and 
they are equally allowed to disturb or provoke if it serves the underlying idea. For 
me, art does not need to retreat into impenetrable depth merely to appear complex. 
What matt ers instead is an uncompromising dedication to craftsmanship and an invitation for the audience to engage intellectually. My guiding principle is simple: all in.
I consciously avoid strict allegiance to a single style or formal direction. While reali
stic modes of representation form a clear focus of my work, they often coexist with 
abstract elements. Limiting myself to only one stylistic sector would contradict my 
artistic curiosity.
Alongside painting, cartoons represent a second, independent facet of my work. 
Behind the apparent lightness of line and the elegance of the imagery lies a strong 
commitment to precision and impact. The humor often arises through language, conceptual detours, and subtle shifts in meaning. Beneath seemingly simple jokes there 
is frequently a second layer—a refl ective, sometimes absurd observation of human 
habits and relationships.

I am simply too enthusiastic for a single style.

Intention / Impact

My work aims to evoke a sense of fascination - ideally a brief moment of stepping 
outside everyday life. A moment in which time and space temporarily lose their 
usual relevance. The soroundings should fade into a blur, even temporarily vanish.
I want to create wonder: the uncertainty of whether something is painted or photographed, and the play with the boundary between reality and fiction. At the same 
time, I am interested in discovering beauty in things that initially appear ordinary 
or inconspicuous.
Alongside astonishment and admiration, a sense of lightness may also emerge. 
Humor, visual illusion, conceptual surprise, and poetic moments are equally important tools for drawing viewers into an image - and perhaps releasing them again with 
a slightly altered view of the world.

Process / Materials

My work is grounded in a clear commitment to craftsmanship and professional 
precision. Technical reliability is not optional - it is an essential foundation. Each 
series emerges from a conceptual and thematic framework, and the choice of medium 
always follows the idea.
I work with oil on canvas and on other supports such as painting board, often using 
complex glazing techniques. In addition, I use acrylic on canvas, watercolor and markers on paper and board, as well as pencil and charcoal drawings and various mixed 
media approaches. For illustrative print projects and animation work, I also produce 
digital pieces.
Regardless of the medium, the principle remains the same: full concentration, 
structured working methods, and the consistent use of all available skills in order to 
realize the intended idea as precisely as possible.

Themes / Inspiration

Conceptually, my work often moves within the tension between realism and 
imagination. I am particularly interested in relationships - between scale, between 
dimensions, and between humans, animals, and nature. Organic forms and motifs, people, other living beings, natural elements, or landscapes - frequently serve 
as starting points.
A recurring theme is the exploration of vastness, infinity, and almost incomprehensible dimensions. Ideas of depth, boundlessness, and the immeasurability of certain 
distances play an important role, as does the fragility of human systems of scale.
In my cartoons, humor comes more clearly to the foreground: wordplay, misunderstandings, lateral thinking, and playful engagement with clichés shape many of the ideas. Communication itself is a particularly fascinating subject—a mirror of human 
behavior that simultaneously creates distance and connection.